| Pesaro
Provinz Pesaro e
Urbino/ Region Marken oder Marche/ Höhe 11m über dem Meer/ Einwohner 91 000
Zwischen
Rimini und Ancona liegt das beliebte Seebad Peasaro, die Hauptstadt der
Provinz Pesaro e Urbino. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit bestand hier
eine Ansiedlung.
Die Blütezeit der Stadt
begann im 16. Jh., als sie zum Herrschaftsbereich der Familie Della Rovere,
den Herzögen von Urbino gehörte.Die Herzöge residierten hier und machten Pesaro
zu einer der hervorragendsten Kunst - und Kultrstädte der Renaissance.
Weithin
berühmt war die Majolika der Stadt.
Mittelpunkt der Stadt
ist die Piazza del Popolo mit dem eindrucksvollen Palazzo Ducale
dessen Erdgeschoß mit schönen Renaissancearkaden ausgestattet ist. Er wurde
1450 für die Familie Sforza begonnen und im 16. Jh. für die Herzöge della
Rovere fertiggestellt.
In der Nähe der Piazza
del Popolo sind noch die Reste der Kirche San Domenico, die reizvolle
Fassade aus dem 14. Jh., erhalten.
Die Via Rossini,
so genannt nach dem Komponisten Gioacchino Rossini, geb, 1792 in Pesaro,
führt direkt zum Meer. Hier steht das Geburtshaus des Komponisten in dem
sich ein Museum befindet, in seiner Nähe der Dom ( 13. Jh.) der
Stadt. Er wurde auf den Resten einer frühchristlichen Kirche aus dem 5. Jh.
erbaut von der noch Reste des Mosaikfußbodens zu sehen sind.
Westlich des Doms liegt
der Palazzo Toschi - Mosca, hier sind die Städtischen Museen
untergebracht. Wichtigstes Exponat ist die „Pala di Pesaro“, ein
eindrucksvolles Marienbild von Bellini aus dem 15. Jh.
Eine Abteilung ist den
berühmten Majolikamanufakturen der Stadt gewidmet.
Ca. 6km von Pesaro
entfernt erhebt sich in einem schönen Park die „Villa Imperiale“, ein
Renaissancebau von enormen Ausmaßen. Er wurde zwischen 1486 und 1530 als
Landsitz der Familie Sforza errichtet und ist mit einer Führung zugänglich.
Gradara
ist eine sehr schöne, mittelalterliche Stadt mit einer Burg der Familie
Malatesta aus dem 13. Jh. in der sich angeblich die Liebestragödie zwischen
Francesca und Paolo abspielte, die Dante dazu inspirierte, sie
niederzuschreiben. |